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ARYA – Die App gegen Depression

Für alles gibt es eine App? Von wegen! Nach ihrem Aufenthalt in der Klinik wegen Depression musste Kristina Wilms drei Mal am Tag Fragebögen ausfüllen. Was gegen Rückfälle erfolgskritisch war, erwies sich schnell als nicht alltagstauglich. Denn wer schleppt schon gerne Fragebögen mit sich herum und füllt sie womöglich noch während einem der fremde Bahnsitznachbar über die Schulter schaut aus? Eben. Niemand. Die Folge ist, dass einige Patienten die Bögen abends ausfüllen, wodurch diese verzerrt werden. Oder gar nicht.

Kristina hatte es jedenfalls irgendwann satt und machte sich auf die Suche nach einer bequemen Lösung, um diese Unzulänglichkeiten zu umschiffen. Eine App wäre doch was Feines. Sie suchte und fand: NICHTS! Aber weder lässt sie sich von ihrer Erkrankung noch von der Nichtslosigkeit unterkriegen. Stattdessen hat sie sich ein Team fähiger Leute gesucht, die mit ihr ARYA entwickeln, die App gegen Depression.

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Eine App gegen Depression? Wie geht das?

Nunja, ARYA kann vielleicht nicht eine Depression verhindern, aber sie ist eine super Unterstützung für ambulante Therapien und Rehabilitation. Sie macht das Leben von Patienten ungemein viel einfacher, indem diese die notwendigen Reflexionen einfach dort aufschreiben, wo sie sich ohnehin am meisten aufhalten: am Smartphone. Neben Gedanken, werden auch körperliche Signale, Gefühle und Verhaltensweisen erfasst. Das Ziel ist, den Patienten zu ermächtigen, sein eigenes Leben wieder in den Griff zu bekommen und die Methode hierzu ist Selbstreflexion.

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Auch für Therapeuten ist ARYA attraktiv. Diese können nämlich die Eingaben ihrer Patienten beaufsichtigen und sie erhalten anschauliche Auswertungen.

Die Vorteile einer solchen App liegen auf der Hand. Die Angaben können plötzlich viel zeitnaher und daher zuverlässiger eingegeben werden. Die Eingabe erfolgt bequemer und selbst die Auswertung durch den Therapeuten wird so einfach wie nur irgendwie möglich gemacht.

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Bis zum offiziellen Launch muss noch Einiges passieren. Deutsche User möchten nämlich bestimmt gerne erfahren, wie genau ihre Daten und ihre Privatsphäre geschützt werden. Und natürlich muss die App noch zu Ende entwickelt werden. Danach können Studien feststellen, wie sehr die App Patienten helfen kann.

 

Eure Unterstützung ist gefragt!

Es gibt selten wirklich gute und hilfreiche Apps. In meinen Augen hat ARYA das Potential, in genau dieser Kategorie zu landen und deshalb berichte ich heute darüber. Wer genauso wie ich unbedingt möchte, dass ARYA „auf die Smartphones“ kommt, der kann sich noch bis zum 26.01.2015 die Indiegogo-Kampagne unterstützen. Link anklicken, Betrag festlegen, Perk aussuchen, fertig.

 

ARYA ist ausserdem auch Facebook und Twitter.

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Jessica Peterka-Bonetta

Jessica Peterka-Bonetta

Jessica Peterka-Bonetta ist die Betreiberin von Today is a good day. Sie schreibt über digitale Persönlichkeitsentwicklung und Cyverpsychologie und bewegt sich dabei im Delta zwischen technischen Helferleins/Apps, wissenschaftlichen Erkenntnissen und konkreten Tipps, inspiriert aus ihrem Alltag mit Kind und ihren Beobachtungen. Seit ihrem Studium der Psychologie interessiert sie sich für Prävention und betriebliches Gesundheitsmanagement. Sie berät Unternehmen über Einsatzmöglichkeiten von digitaler Persönlichkeitsentwicklung als Tool für Personalentwicklung und Privatpersonen zu Entspannung, Stressbewältigung und Burnout-Prävention. Mit digitalem Schwerpunkt natürlich :)
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